Ablaufplan: IT-Grundschutz-Übung: Unterschied zwischen den Versionen

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: erfüllt / teilweise / nicht erfüllt, jeweils mit kurzer Begründung/Nachweis
 
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== Stundenablauf ==
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= Handlungsanweisung: IT-Grundschutz-Übung – Webserver mit WAF und Firewall =
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! Zeit !! Phase !! Was du sagst/machst !! Tool offen?
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== Vorbereitung ==
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* Tool öffnen: <code>grundschutz-waf-webserver.html</code>
| 0:00–0:05 || IT-Grundschutz einordnen || ISMS-Rahmen zeigen, IT-Grundschutz als eine Methode von mehreren erklären || Nein
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== Organisation ==
| 0:05–0:08 || Was üben wir heute || Nur „Risikomanagement" aus dem ISMS greifen wir raus, Rest bleibt für andere Termine || Nein
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* Felder stehen auf den kit-GmbH-Werten
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* Bearbeiter-Feld: eigenen Namen eintragen (erscheint später im CSV-Dateinamen)
| 0:08–0:10 || Wohin das Ergebnis geht || Tabelle oben zeigen: nicht erfüllt → Risiko, CSV → Audit-Nachweis || Nein
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* Scope bei Bedarf anpassen
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* Weiter
| 0:10–0:13 || System/Anwendung/Baustein erklären || Mündlich, am Beispiel der eigenen Demo-Anwendung || Nein
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== Systeme & Anwendungen ==
| 0:13–0:15 || Eigene Anwendung eintragen || Auf der interaktiven Seite in Schritt 2 (Systeme & Anwendungen) Name/Typ/Beschreibung live eintragen statt Beispiel zu übernehmen || Ja, ab jetzt offen
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* Eigene Anwendung statt Beispiel eintragen (Name, Typ, Beschreibung)
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* Weiter
| 0:15–0:20 || Bausteine zuordnen, vorführen || An der eigenen Anwendung live einen Baustein zuordnen und begründen, warum der passt || Ja
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== Bausteine zuordnen ==
| 0:20–0:30 || Bausteine zuordnen, selbst machen || Teilnehmer ordnen für ihre eigenen Systeme selbst zu || Ja
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* Webserver01 → SYS.1.1, SYS.1.3, APP.3.2
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* WAF → SYS.1.1, SYS.1.3, APP.3.2
| 0:30–0:35 || Eine Maßnahme komplett vorführen || Eine Anforderung: Frage → Einordnung → Ampel → Begründung || Ja
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* Firewall → NET.3.2
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* Webshop → APP.3.1
| 0:35–0:50 || Maßnahmen selbst bewerten || Trainer geht rum, Fragen einzeln beantworten || Ja
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* Weiter
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| 0:50–0:55 || Ergebnis & CSV || Übersicht zeigen, CSV exportieren, Bezug zur ISMS-Tabelle oben herstellen || Ja
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== Maßnahmen bewerten – Webserver01 (wird vorgemacht) ==
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* Geeignete Aufstellung (BASIC): ✓ „Server steht im abgeschlossenen Serverraum, Zutritt nur für Admins."
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* Benutzerauthentisierung an Servern (BASIC): ✓ „Jeder Admin hat einen eigenen Account, Root-Login ist deaktiviert."
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* Deaktivierung nicht benötigter Dienste (BASIC): ✕ „Es wurde noch nie geprüft, welche Dienste überhaupt laufen."
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* Einsatz von Virenschutz-Programmen (BASIC): ~ „Virenschutz ist installiert, aber die Signaturen werden nicht automatisch aktualisiert."
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* Protokollierung (BASIC): ~ „Logs werden gesammelt, aber niemand schaut regelmäßig rein."
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* Einrichtung lokaler Paketfilter (STANDARD): ✓ „Nur die benötigten Ports sind offen, Rest ist geblockt."
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== Übergabe an die Teilnehmer ==
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* Bei WAF eine Zeile zusätzlich vorgemacht (z. B. Geeignete Aufstellung)
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* Teilnehmer bewerten WAF zu Ende, danach Firewall und Webshop selbstständig
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== Ergebnis ==
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* Übersicht und offene Punkte prüfen
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* CSV exportieren

Version vom 22. Juli 2026, 19:01 Uhr

Ablaufplan: IT-Grundschutz-Übung (Demo mit eigener Anwendung)

Wo IT-Grundschutz einsortiert wird

  • Ein ISMS ist der große Rahmen: Sicherheitsrichtlinien, Risikomanagement, Zugriffskontrollen, Schulung, kontinuierliche Verbesserung, Incident Management
  • IT-Grundschutz ist eine von mehreren Methoden, um genau dieses ISMS praktisch umzusetzen – steht gleichrangig neben ISO/IEC 27001, NIST Cybersecurity Framework, COBIT
  • Unterschied zu den anderen: IT-Grundschutz liefert fertige Checklisten (Bausteine), man fängt nicht bei null an

Was genau üben wir?

  • Aus den ISMS-Kernbestandteilen üben wir konkret einen Baustein:
    • Risikomanagement – Bausteine zuordnen und Maßnahmen bewerten ist genau das. „Nicht erfüllt" = identifizierte Schwachstelle = Risiko
  • Nicht Teil dieser Übung: Sicherheitsrichtlinien schreiben, Schulungskonzepte, Incident Management – andere ISMS-Bausteine, die woanders drankommen

Wohin das Ergebnis geht (ISMS-Bezug)

Was im Tool passiert Wohin das im ISMS gehört
Maßnahme steht auf „nicht erfüllt" Risikomanagement – wird als Risiko bewertet und behandelt
Offene-Punkte-Liste am Ende Grundlage für Sicherheitsrichtlinien/Maßnahmenplan
CSV-Export Audit-Unterstützung – Nachweis für ISO-27001- oder BSI-Zertifizierung
Erneute Prüfung später Kontinuierliche Verbesserung in Aktion

Grundbegriffe

System
Ein Rechner/Server, der etwas macht
Anwendung
Die Software, die die eigentliche Aufgabe erfüllt
Baustein
Checkliste für eine bestimmte Eigenschaft eines Systems (z. B. „ist ein Server", „ist ein Linux-Server", „ist ein Webserver"). Ein System bekommt so viele Bausteine wie Eigenschaften – die stapeln sich
Anforderung
Einzelner Punkt in einer Checkliste
BASIC / STANDARD / HIGH
BASIC = immer Pflicht · STANDARD = Pflicht bei normalem Schutzbedarf · HIGH = nur bei hohem Schutzbedarf
Umsetzungsstatus (Ampel)
erfüllt / teilweise / nicht erfüllt, jeweils mit kurzer Begründung/Nachweis

Handlungsanweisung: IT-Grundschutz-Übung – Webserver mit WAF und Firewall

Vorbereitung

  • Tool öffnen: grundschutz-waf-webserver.html

Organisation

  • Felder stehen auf den kit-GmbH-Werten
  • Bearbeiter-Feld: eigenen Namen eintragen (erscheint später im CSV-Dateinamen)
  • Scope bei Bedarf anpassen
  • Weiter

Systeme & Anwendungen

  • Eigene Anwendung statt Beispiel eintragen (Name, Typ, Beschreibung)
  • Weiter

Bausteine zuordnen

  • Webserver01 → SYS.1.1, SYS.1.3, APP.3.2
  • WAF → SYS.1.1, SYS.1.3, APP.3.2
  • Firewall → NET.3.2
  • Webshop → APP.3.1
  • Weiter

Maßnahmen bewerten – Webserver01 (wird vorgemacht)

  • Geeignete Aufstellung (BASIC): ✓ „Server steht im abgeschlossenen Serverraum, Zutritt nur für Admins."
  • Benutzerauthentisierung an Servern (BASIC): ✓ „Jeder Admin hat einen eigenen Account, Root-Login ist deaktiviert."
  • Deaktivierung nicht benötigter Dienste (BASIC): ✕ „Es wurde noch nie geprüft, welche Dienste überhaupt laufen."
  • Einsatz von Virenschutz-Programmen (BASIC): ~ „Virenschutz ist installiert, aber die Signaturen werden nicht automatisch aktualisiert."
  • Protokollierung (BASIC): ~ „Logs werden gesammelt, aber niemand schaut regelmäßig rein."
  • Einrichtung lokaler Paketfilter (STANDARD): ✓ „Nur die benötigten Ports sind offen, Rest ist geblockt."

Übergabe an die Teilnehmer

  • Bei WAF eine Zeile zusätzlich vorgemacht (z. B. Geeignete Aufstellung)
  • Teilnehmer bewerten WAF zu Ende, danach Firewall und Webshop selbstständig

Ergebnis

  • Übersicht und offene Punkte prüfen
  • CSV exportieren