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	<id>https://xinux.net/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Projekt_RAID%2C_LVM%2C_Dateisystem</id>
	<title>Projekt RAID, LVM, Dateisystem - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-24T22:39:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Xinux Wiki</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://xinux.net/index.php?title=Projekt_RAID,_LVM,_Dateisystem&amp;diff=73027&amp;oldid=prev</id>
		<title>Thomas.will: Die Seite wurde neu angelegt: „In diesem Kapitel entsteht der Aufbau, den man auf einem echten Server vorfindet: mehrere Platten werden zu einem '''RAID''' zusammengefasst, darüber liegt ''…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://xinux.net/index.php?title=Projekt_RAID,_LVM,_Dateisystem&amp;diff=73027&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-08-24T15:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „In diesem Kapitel entsteht der Aufbau, den man auf einem echten Server vorfindet: mehrere Platten werden zu einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RAID&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst, darüber liegt &amp;#039;&amp;#039;…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In diesem Kapitel entsteht der Aufbau, den man auf einem echten Server vorfindet: mehrere Platten werden zu einem '''RAID''' zusammengefasst, darüber liegt '''LVM''' für die flexible Aufteilung, und ganz oben sitzt das '''Dateisystem'''. Die einzelnen Werkzeuge sind in [[Raid]], [[LVM]], [[Ext4 Dateisystem]] und [[XFS]] beschrieben – hier werden sie zusammengesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau wird zunächst unter Debian mit ext4 vorgeführt. Die anschließende Aufgabe baut denselben Stapel unter Rocky mit XFS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die drei Schichten=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Schicht !! Gerät !! Werkzeug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dateisystem || &amp;lt;code&amp;gt;/dev/vgdaten/lvdaten&amp;lt;/code&amp;gt; || &amp;lt;code&amp;gt;mkfs.ext4&amp;lt;/code&amp;gt; / &amp;lt;code&amp;gt;mkfs.xfs&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| LVM || &amp;lt;code&amp;gt;/dev/md0&amp;lt;/code&amp;gt; als PV || &amp;lt;code&amp;gt;pvcreate&amp;lt;/code&amp;gt;, &amp;lt;code&amp;gt;vgcreate&amp;lt;/code&amp;gt;, &amp;lt;code&amp;gt;lvcreate&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| RAID || &amp;lt;code&amp;gt;/dev/sdb1&amp;lt;/code&amp;gt; bis &amp;lt;code&amp;gt;/dev/sde1&amp;lt;/code&amp;gt; || &amp;lt;code&amp;gt;mdadm&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platten || &amp;lt;code&amp;gt;/dev/sdb&amp;lt;/code&amp;gt; bis &amp;lt;code&amp;gt;/dev/sde&amp;lt;/code&amp;gt;, je 25 GiB || &amp;lt;code&amp;gt;gdisk&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Reihenfolge ist entscheidend:''' LVM liegt '''über''' dem RAID. Nur so sieht LVM ein einziges, bereits abgesichertes Gerät. Läge es darunter, träfe der Ausfall einer Platte die Volume Group direkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RAID 10 verträgt den Ausfall einer Platte '''je Spiegelpaar''' – unter Umständen also zwei. Fallen beide Platten desselben Paares aus, ist das Array verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Debian: RAID 10 mit LVM und ext4=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbereitung==&lt;br /&gt;
Auf den Platten liegen noch die Dateisysteme aus den vorherigen Kapiteln. Sind sie gemountet, zuerst aushängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Signaturen entfernen:&lt;br /&gt;
*wipefs -a /dev/sdb1 /dev/sdc1 /dev/sdd1 /dev/sde1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Platte bekommt '''eine''' Partition, die fast die ganze Platte einnimmt. So macht man es auch in der Praxis: Das RAID liefert eine große Fläche, aufgeteilt wird oben mit LVM – nicht unten mit der Partitionstabelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten 500 MiB bleiben bewusst frei. Ersatzplatten desselben Nennwerts fallen je nach Hersteller minimal kleiner aus; ohne diese Reserve passt eine neue Platte dann nicht mehr ins Array. Die Angabe &amp;lt;code&amp;gt;-500M&amp;lt;/code&amp;gt; als letzter Sektor bedeutet „500 MiB vor dem Ende&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*gdisk /dev/sdb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Command: n&lt;br /&gt;
 Partition number: 1&lt;br /&gt;
 First sector: [Enter]&lt;br /&gt;
 Last sector: -500M&lt;br /&gt;
 Hex code: fd00&lt;br /&gt;
 Command: w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso für &amp;lt;code&amp;gt;/dev/sdc&amp;lt;/code&amp;gt;, &amp;lt;code&amp;gt;/dev/sdd&amp;lt;/code&amp;gt; und &amp;lt;code&amp;gt;/dev/sde&amp;lt;/code&amp;gt;. Alle vier Partitionen müssen gleich groß sein – &amp;lt;code&amp;gt;mdadm&amp;lt;/code&amp;gt; rechnet sonst mit der kleinsten, der Rest ist verschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrolle:&lt;br /&gt;
*lsblk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Array anlegen==&lt;br /&gt;
Die geschweiften Klammern sind eine Kurzschreibweise der Shell und ergeben &amp;lt;code&amp;gt;/dev/sdb1 /dev/sdc1 /dev/sdd1 /dev/sde1&amp;lt;/code&amp;gt;.&lt;br /&gt;
*mdadm -C /dev/md0 -l 10 -n 4 /dev/sd{b,c,d,e}1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Status ansehen:&lt;br /&gt;
*cat /proc/mdstat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
md0 : active raid10 sde1[3] sdd1[2] sdc1[1] sdb1[0]&lt;br /&gt;
      51280896 blocks super 1.2 512K chunks 2 near-copies [4/4] [UUUU]&lt;br /&gt;
      [====&amp;gt;................]  resync = 22.3% (11445632/51280896) finish=6.2min speed=106284K/sec&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus 4 × 24,5 GiB werden rund 49 GiB netto – die Hälfte geht für die Spiegel drauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Resync läuft im Hintergrund.''' Das Array ist sofort benutzbar; alle folgenden Schritte können währenddessen ausgeführt werden. Nur Geschwindigkeitsmessungen sind erst danach aussagekräftig. Fortschritt beobachten:&lt;br /&gt;
*watch cat /proc/mdstat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Array dauerhaft benennen==&lt;br /&gt;
Ohne Eintrag kann das Array nach einem Neustart unter einem anderen Namen erscheinen.&lt;br /&gt;
*sed -i '/^ARRAY/d' /etc/mdadm/mdadm.conf&lt;br /&gt;
*mdadm -Ds &amp;gt;&amp;gt; /etc/mdadm/mdadm.conf&lt;br /&gt;
*update-initramfs -u&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LVM darüber==&lt;br /&gt;
Ab hier ist &amp;lt;code&amp;gt;/dev/md0&amp;lt;/code&amp;gt; ein Blockgerät wie jedes andere. LVM merkt nicht, dass darunter vier Platten liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*pvcreate /dev/md0&lt;br /&gt;
*pvs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*vgcreate vgdaten /dev/md0&lt;br /&gt;
*vgs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Logical Volume über 20 GiB – der Rest der Volume Group bleibt bewusst frei, damit später erweitert werden kann:&lt;br /&gt;
*lvcreate -L 20G -n lvdaten vgdaten&lt;br /&gt;
*lvs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dateisystem und Mountpoint==&lt;br /&gt;
*mkfs.ext4 -L daten /dev/vgdaten/lvdaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*mkdir /daten&lt;br /&gt;
*mount /dev/vgdaten/lvdaten /daten&lt;br /&gt;
*df -h /daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Den ganzen Stapel ansehen==&lt;br /&gt;
Zeigt alle Schichten übereinander – Platten, Partitionen, Array, Volume:&lt;br /&gt;
*lsblk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
NAME                  MAJ:MIN RM  SIZE RO TYPE   MOUNTPOINTS&lt;br /&gt;
sdb                     8:16   0   25G  0 disk  &lt;br /&gt;
└─sdb1                  8:17   0 24,5G  0 part  &lt;br /&gt;
  └─md0                 9:0    0   49G  0 raid10&lt;br /&gt;
    └─vgdaten-lvdaten 253:0    0   20G  0 lvm    /daten&lt;br /&gt;
sdc                     8:32   0   25G  0 disk  &lt;br /&gt;
└─sdc1                  8:33   0 24,5G  0 part  &lt;br /&gt;
  └─md0                 9:0    0   49G  0 raid10&lt;br /&gt;
    └─vgdaten-lvdaten 253:0    0   20G  0 lvm    /daten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dauerhaft mounten==&lt;br /&gt;
In der &amp;lt;code&amp;gt;/etc/fstab&amp;lt;/code&amp;gt; wird nicht der Gerätename verwendet, sondern die UUID des Dateisystems. UUID ermitteln:&lt;br /&gt;
*blkid /dev/vgdaten/lvdaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintrag in &amp;lt;code&amp;gt;/etc/fstab&amp;lt;/code&amp;gt;:&lt;br /&gt;
 UUID=xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx  /daten  ext4  defaults  0 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Testen, ohne neu zu starten – &amp;lt;code&amp;gt;mount -a&amp;lt;/code&amp;gt; hängt alles aus der fstab ein. Ein Fehler hier hätte beim nächsten Boot die Notfall-Shell zur Folge:&lt;br /&gt;
*umount /daten&lt;br /&gt;
*mount -a&lt;br /&gt;
*df -h /daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach jeder Änderung an der fstab:&lt;br /&gt;
*systemctl daemon-reload&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Testdaten==&lt;br /&gt;
*dd if=/dev/zero of=/daten/test.img bs=1M count=2048 status=progress&lt;br /&gt;
*df -h /daten&lt;br /&gt;
*md5sum /daten/test.img&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausfall und Rebuild==&lt;br /&gt;
Eine Platte als defekt markieren, als wäre sie gestorben:&lt;br /&gt;
*mdadm /dev/md0 -f /dev/sdc1&lt;br /&gt;
*cat /proc/mdstat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Status steht jetzt &amp;lt;code&amp;gt;[4/3]&amp;lt;/code&amp;gt; und &amp;lt;code&amp;gt;[U_UU]&amp;lt;/code&amp;gt; – ein Mitglied fehlt. '''Das Dateisystem bleibt dabei nutzbar:'''&lt;br /&gt;
*ls -lh /daten&lt;br /&gt;
*md5sum /daten/test.img&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die defekte Platte entfernen und wieder einbauen:&lt;br /&gt;
*mdadm /dev/md0 --remove /dev/sdc1&lt;br /&gt;
*mdadm /dev/md0 -a /dev/sdc1&lt;br /&gt;
*watch cat /proc/mdstat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rebuild läuft über 24,5 GiB und dauert entsprechend – gut zu sehen an der Restzeit im Statusbalken. Solange er läuft, ist das Array nicht redundant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vergrößern im laufenden Betrieb==&lt;br /&gt;
Der freie Platz in der Volume Group wird dem Volume zugeschlagen:&lt;br /&gt;
*vgs&lt;br /&gt;
*lvextend -L 40G /dev/vgdaten/lvdaten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dateisystem sieht davon noch nichts:&lt;br /&gt;
*df -h /daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachziehen – bei ext4 auf dem '''Gerät''':&lt;br /&gt;
*resize2fs /dev/vgdaten/lvdaten&lt;br /&gt;
*df -h /daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Testdatei ist unverändert:&lt;br /&gt;
*md5sum /daten/test.img&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Aufgabe: derselbe Aufbau unter Rocky mit XFS=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauen Sie auf der Rocky-Maschine denselben Stapel – vier Platten, RAID 10, LVM, Dateisystem –, diesmal aber mit XFS. Achten Sie auf die Stellen, an denen sich Rocky von Debian unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Der Resync nach dem Anlegen läuft im Hintergrund. Warten Sie nicht darauf, sondern arbeiten Sie weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbereiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entfernen Sie die Dateisystem-Signaturen auf den ersten Partitionen von /dev/sdb bis /dev/sde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: wipefs -a /dev/sdb1 /dev/sdc1 /dev/sdd1 /dev/sde1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Legen Sie auf jeder der vier Platten eine Partition vom Typ fd00 an, die 500 MiB vor dem Plattenende endet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: gdisk /dev/sdb -&amp;gt; n, 1, Enter, -500M, fd00, w -- ebenso für sdc, sdd, sde --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Warum lässt man die letzten 500 MiB frei?&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: damit eine Ersatzplatte gleichen Nennwerts, die je nach Hersteller minimal kleiner ausfällt, noch ins Array passt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==RAID==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Legen Sie aus den vier Partitionen ein RAID 10 als /dev/md0 an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: mdadm -C /dev/md0 -l 10 -n 4 /dev/sd{b,c,d,e}1 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lassen Sie sich den Status anzeigen. Wie groß ist das Array netto und warum?&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: cat /proc/mdstat -- rund 49 GiB, die Hälfte von 4 x 24,5 GiB, weil jede Platte gespiegelt wird --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tragen Sie das Array in die Konfigurationsdatei ein und ziehen Sie die Initramfs nach. Achtung: Pfad und Werkzeug heißen auf Rocky anders als auf Debian.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: sed -i '/^ARRAY/d' /etc/mdadm.conf; mdadm -Ds &amp;gt;&amp;gt; /etc/mdadm.conf; dracut -f --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LVM==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Machen Sie das Array zum Physical Volume.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: pvcreate /dev/md0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Legen Sie die Volume Group &amp;quot;vgdaten&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: vgcreate vgdaten /dev/md0 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Legen Sie darin ein 20 GiB großes Logical Volume &amp;quot;lvdaten&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: lvcreate -L 20G -n lvdaten vgdaten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wie viel Platz ist in der Volume Group noch frei?&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: vgs -- rund 29 GiB, die bleiben für lvextend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dateisystem==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Legen Sie ein XFS-Dateisystem mit dem Label &amp;quot;daten&amp;quot; an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: mkfs.xfs -L daten /dev/vgdaten/lvdaten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sehen Sie sich in der mkfs-Ausgabe die Werte sunit und swidth an. Woher kommen sie?&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: mkfs.xfs liest die Stripe-Geometrie des darunterliegenden RAID aus und richtet die Allokation daran aus. Auf einer einzelnen Partition stünde dort 0. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hängen Sie das Dateisystem unter /daten ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: mkdir /daten; mount /dev/vgdaten/lvdaten /daten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lassen Sie sich alle Schichten übereinander anzeigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: lsblk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dauerhaft mounten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ermitteln Sie die UUID des Dateisystems.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: blkid /dev/vgdaten/lvdaten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Tragen Sie es mit der UUID in die /etc/fstab ein und testen Sie den Eintrag, ohne neu zu starten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: Zeile &amp;quot;UUID=... /daten xfs defaults 0 0&amp;quot;; dann umount /daten; mount -a; df -h /daten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausfall==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Legen Sie eine 2 GiB große Testdatei an und merken Sie sich ihre Prüfsumme.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: dd if=/dev/zero of=/daten/test.img bs=1M count=2048 status=progress; md5sum /daten/test.img --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lassen Sie /dev/sdc1 ausfallen und prüfen Sie, ob die Datei noch lesbar ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: mdadm /dev/md0 -f /dev/sdc1; cat /proc/mdstat; md5sum /daten/test.img --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Entfernen Sie die Platte und bauen Sie sie wieder ein. Beobachten Sie den Rebuild.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: mdadm /dev/md0 --remove /dev/sdc1; mdadm /dev/md0 -a /dev/sdc1; watch cat /proc/mdstat --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vergrößern==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vergrößern Sie das Logical Volume auf 40 GiB.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: lvextend -L 40G /dev/vgdaten/lvdaten --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ziehen Sie das Dateisystem nach. Achtung: XFS wird anders angesprochen als ext4.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: xfs_growfs /daten -- Mountpunkt, nicht Gerät --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Prüfen Sie das Ergebnis und die Prüfsumme der Testdatei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: df -h /daten; md5sum /daten/test.img --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Nachdenken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nennen Sie die drei Stellen, an denen sich der Ablauf auf Rocky von dem auf Debian unterscheidet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: Pfad der mdadm-Konfiguration (/etc/mdadm.conf statt /etc/mdadm/mdadm.conf), dracut statt update-initramfs, xfs_growfs auf dem Mountpunkt statt resize2fs auf dem Gerät --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Volume ist zu groß geraten und soll wieder auf 20 GiB verkleinert werden. Wie gehen Sie vor?&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: unter ext4 möglich - ausgehängt resize2fs, dann lvreduce. Unter XFS gar nicht: es gibt kein Verkleinern, nur Backup, neu anlegen, Restore. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Warum liegt LVM über dem RAID und nicht darunter?&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Lösung: LVM sieht so ein einziges, bereits abgesichertes Gerät. Darunter müsste jedes PV einzeln gespiegelt werden, und der Ausfall einer Platte träfe die Volume Group direkt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dateisysteme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Thomas.will</name></author>
	</entry>
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